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Indische Zwergkämpfer  Herkunft Die Indischen Zwerg-Kämpfer sind etwa gegen Ende der achziger bzw. in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch F. W. Entwisle in England aus der Großrasse und Kreuzungstieren aus Asil und goldhalsigen Modernen Englischen Zwergkämpfern zunächst in der Farbe "fasanenbraun" entstanden. In Deutschland tauchten die Fasanenbraunen zum erstenmal im Jahre 1921 in Hamburg auf (Wandelt 1997). Die "rot-weissen" Indischen Zwerg-Kämpfer sind kurz nach der Jahrhundertwende entstanden, verschwanden aber wieder, um in den zwanziger Jahren neu erzüchtet zu werden (Wandelt 1997).  Gesamteindruck Muskulöses, sehr kräftiges, starkknochiges Zwerghuhn mit knapper, harter und glanzreicher Befiederung, dass trotz des "bulligen" Gesamtbildes eine gewisse Eleganz verkörpert. Diese entsteht durch einen gut ausbalancierten, nicht zu tiefen oder extrem breiten Stand und durch stimmige Proportionen. Nicht der fleischigste oder größte, sondern der kräftige, im Gesamtbild stimmigste Indische Zwergkämpfer, der einen vitalen und robusten Eindruck vermittelt, wird bei sachgerechter Bewertung durch die Preisrichter an der Spitze stehen.  Rassebeschreibung Breite und Länge des Körpers stehen etwa im Verhältnis 1 : 1. Die Schultern sind markant und eckig, wirken dabei wie "aufmodelliert". Die Flügel werden hoch getragen aber nicht aufgelegt. Der Körper verjüngt sich nach hinten stark ("Bügeleisenform"). Der Rücken ist flach und breit, an den Seiten aber abgerundet und fällt bei den Hähnen ganz leicht nach hinten ab. Die Hennen stehen insgesamt etwas waagerechter. Der kurze, knappe Schwanz wird fast waagerecht, möglichst in Verlängerung der Rückenlinie, getragen. Die Brust ist breit und gewölbt. Aufgrund der knappen Befiederung ist bei manchen Vertretern der Rasse das Brustbein, sowie kleine sogenannte "Flügelrosen" auf den Flügeln sichtbar. Der Kopf ist kurz und breit mit kurzem und stark gebogenem Schnabel, kleinem dreireihigen Erbsenkamm und kleinen Kehl- und Ohrlappen. Das Auge ist im allgemeinen perlfarbig bis hellgelb, wobei sich die Augenfarbe bei einzelnen Jungtieren erst spät im Herbst von orangerot bis hin zur verlangten Färbung entwickeln kann. Der Stand ist sehr breit mit kräftigen, mittellangen, außen angesetzten Schenkeln, der Körper soll aber nicht zwischen den Läufen "durchhängen". Die Schenkel sollen sowohl bei Hähnen als auch bei Hennen deutlich sichtbar sein und möglichst genauso lang sein wie die Läufe, um dem Tier ein vitales und gesundes Aussehen zu verleihen. Insgesamt liegt die Standhöhe wohl irgendwo am Übergang von "tief" zu "mittelhoch". Die Läufe sind stark, rund, eher kurz als mittellang und intensiv gelb.